Offene Grenzgängersprechstunde klärt Fragen zu Arbeit, Steuern und Sozialversicherung
Grenzgänger erhalten kostenlose Beratung zu Steuern, Krankenversicherung und Rente
KLEVE. Ein Arbeitsangebot in den Niederlanden, ein Studium oder ein Umzug ins Nachbarland bringen Chancen – aber auch viele Fragen. Wer in den Niederlanden leben oder arbeiten will, steht oft vor komplexen Themen wie Steuerpflicht, sozialer Absicherung, Krankenversicherung und Rentenansprüchen.
Am Dienstag, 31. März, veranstaltet der GrenzInfoPunkt Rhein-Waal der Euregio Rhein-Waal eine offene Grenzgängersprechstunde. Zwischen 9 und 12 Uhr stehen im Forum der Euregio Rhein-Waal in Kleve Fachleute aus deutschen und niederländischen Behörden und Institutionen für individuelle Beratungen zur Verfügung. Teilnehmende Organisationen sind unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der niederländischen Sociale Verzekeringsbank, des Belastingdienst, des niederländischen UWV sowie des deutschen Finanzamts, der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der Barmer Krankenkasse, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland und Gewerkschaften beider Länder.
Die Sprechstunde richtet sich an aktuelle, ehemalige und künftige Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Beratungen decken Themen wie Krankenversicherung, Rente, Kindergeld, Arbeitssuche im Nachbarland und steuerliche Pflichten ab. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Beratungsangebote für Grenzgänger
Zusätzlich zur monatlichen Sprechstunde bei der Euregio Rhein-Waal bietet das EURES-Team Rhein-Waal regelmäßige Termine bei der Agentur für Arbeit und beim UWV in den Niederlanden an. Für diese Termine sind teils Anmeldungen erforderlich; Details und Anmeldemöglichkeiten sind über die offiziellen Kanäle des GrenzInfoPunkts erhältlich. Außerdem gibt es jede Woche eine Gewerkschaftssprechstunde, in der Fragen zu Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung sowie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz besprochen werden.
Wer eine individuelle Beratung wünscht, kann den GrenzInfoPunkt kontaktieren und einen persönlichen Termin vereinbaren. Die Expertinnen und Experten geben in der nächsten offenen Sprechstunde am 31. März praktische Hinweise und Orientierung für alle, die grenzüberschreitend leben, arbeiten oder studieren möchten.

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